Behandlung von Zahnfleischentzündungen (Parodontitis)

Ursache einer Zahnfleischentzündung sind meist Zahnbeläge (Plaque) und typische darin enthaltene Bakterien. Bei der oberflächlichen Entzündung spricht man von einer Gingivitis. Reicht die Entzündung weiter in die Zahnfleischtasche hinein, dann kommt es zur Parodontitis mit Knochenrückgang um die betroffenen Zähne, in schlimmeren Fällen auch Zahnlockerung oder gar Zahnverlust. Mit der computergestützten 3D-Planung (DVT) können Ursachen und Ausmaß von Knochenabbau exakt beurteilt werden, um so die bestmögliche Therapie zu wählen. Auch Zysten im Knochen können in Ausmaß und Lage genau bestimmt werden und somit schnell und schonend entfernt werden. 

 

Behandlungsablauf:

Die Therapie beginnt mit der professionellen Zahnreinigung und dem Heranführen an eine effektive Mundhygiene. Diese Vorbehandlung wird üblicherweise von Ihrer behandelnden Zahnärztin / Ihrem Zahnarzt durchgeführt. 

Die Kürettage der Wurzeloberflächen ist die Basistherapie bei der bakterielle Beläge und Konkremente entfernt werden. Bei fortgeschrittener Entzündung, wenn bereits tiefe Zahnfleischtaschen bestehen, sind chirurgische Verfahren notwendig um einen Stillstand der Erkrankung erreichen zu können. Dabei werden die Zahnfleischtaschen durch einen Schnitt freigelegt und vollständig gereinigt. Teilweise kann durch regenerative Verfahren verloren gegangener Knochen ersetzt werden.

Der Eingriff wird in der Regel in Lokalanästhesie und ambulant durchgeführt.

 

Das erfolgreiche Behandlungsergebnis wird durch Prophylaxe und kontinuierlichen Nachkontrollen, gesichert.

Sie möchten einen Termin vereinbaren?

Rufen Sie uns an unter 06221/983-1000 oder lassen Sie sich von uns zurückrufen: