Extraktion von Zähnen

Extraktion von Zähnen
Ein Zahn ist dann nicht erhaltungswürdig, wenn er seine Funktion in der Zahnreihe verloren hat und nicht restauriert werden kann oder wenn durch den Zahn eine Entzündung des Kiefers verursacht wird. Verlagerte Zähne können Nachbarzähne durch Resorption schädigen sowie Zysten und Abszesse bilden. Weisheitszähne brechen etwa ab dem 17. bis 18. Lebensjahr durch. Wenn das aus Platzgründen nicht möglich ist, oder die Wurzeln der Nachbarzähne in Mitleidenschaft gezogen werden, werden sie häufig aus kieferorthopädischen Gründen früher entfernt. 
 
Um bei kompliziert verlagerten Zähnen die Nachbarzähne, Nerven und Gefäße abzugrenzen, kann es nützlich sein mit einer 3-D-Röntgenuntersuchung (DVT) die räumliche Beziehung eines Zahnes zu den umgebenden Strukturen zu untersuchen.  Im Unterkiefer verläuft ein wichtiger Nerv (Nervus mandibularis inferior), der oft nahe an den Zahnwurzeln und im Bereich der Weisheitszähne verläuft. Dieser Nerv sollte bei einer Operation unbedingt unbeschadet bleiben, was mit entsprechenden Voruntersuchungen, unter anderem die  3-D-Röntgenuntersuchung und einer geschulten Operationstechnik auch sicher gestellt werden kann.
Auf den folgenden Bildern sehen Sie Beispiele für verlagerte Zähne in unmittelbarer Nähe des Nervus mandibularis inferior.

Die Extraktion von Zähnen wird meist in Lokalanästhesie und ambulant durchgeführt. Der Eingriff selbst dauert dabei nur wenige Minuten.  Wenn der Zahn kompliziert verlagert ist, bieten wir die Behandlung auch in Sedierung oder Vollnarkose an. Bei Patienten mit schweren Allgemeinerkrankungen oder bei Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten ist oft ein stationärer Aufenthalt zur Überwachung nach der Operation notwendig.

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