Sinuslift – Knochenaufbau des Oberkiefers

Im Laufe des Lebens vergrößern sich die Nasennebenhöhlen und die Höhe des knöchernen Kieferkamms nimmt ab. In der Folge, baut sich der Oberkieferknochen mit der Zeit ab. Das gleiche geschieht beim Verlust von Zähnen. Im Seitenzahnbereich des Oberkiefers ist die Knochenhöhe damit oft so stark reduziert, dass ein Implantat nicht in ausreichender Länge stabil verankert werden kann. Um einen optimalen Halt für das Implantat zu bieten, muss deshalb das Knochenvolumen wiederhergestellt werden.

 

Dies geschieht dann durch einen Sinuslift, welcher simultan mit der Implantatsetzung erfolgen kann, wenn noch ausreichend Restknochen vorhanden ist. Bei extremem Abbau des Knochens im Oberkiefer, kann es notwendig werden, durch den Sinuslift zunächst das Knochenvolumen zu normalisieren, um dann etwa 4 Monate später an dieser Stelle das Implantat setzen zu können.

 

Diese Eingriffe können ambulant und in Lokalanästhesie durchgeführt werden